Pos. 35
Zinnpazifist, Charlotte Beigel & Albert Gerstmair, 2025
350 × 80 × 350 mm
Zinn
Bitte nicht berühren.
Diese Serie kleiner Zinnfiguren interpretiert die Form des bekannten Zinnsoldaten neu. Die Arbeit zeigt eine Gruppe von Miniatur-Protestierenden, die jeweils individuell gestaltet sind und als Versammlung auftreten.
Die Figuren werden aus recyceltem Zinn gegossen, das aus eingeschmolzenem Haushaltsgeschirr wie Tellern und Tassen gewonnen wurde. Während sie formal an historische Zinnsoldaten erinnern, verschiebt sich ihre Bedeutung grundlegend durch ihre Handlungen. Statt in militärischer Formation zu stehen, erscheinen sie als freie Demonstrierende: mit Transparenten, Kindern auf den Schultern, Megafonen oder im Sitzen. Die Flächen ihrer Schilder bleiben leer und lassen Raum für eigene Botschaften. Durch diese Umdeutung hinterfragt die Arbeit die kulturelle Normalisierung von Krieg, wie sie in Spielzeug eingeschrieben ist, und macht sichtbar, wie Vorstellungen von Konflikt und Gehorsam früh vermittelt und weitergetragen werden. Die Zinnpazifist*innen können an der Museumskasse erworben werden.
Charlotte Beigel und Albert Gerstmair sind Designer*innen und Künstler*innen und arbeiten zwischen München und Hamburg. In ihrer gemeinsamen Arbeitspraxis untersuchen sie Materialprozesse und Transformationen und verbinden handwerkliche Ansätze mit kritischer Reflexion, um zu zeigen, wie Objekte unser Verständnis von der Welt prägen.
Pos. 35
Zinnpazifist, Charlotte Beigel & Albert Gerstmair, 2025
350 × 80 × 350 mm
Zinn
Bitte nicht berühren.
Diese Serie kleiner Zinnfiguren interpretiert die Form des bekannten Zinnsoldaten neu. Die Arbeit zeigt eine Gruppe von Miniatur-Protestierenden, die jeweils individuell gestaltet sind und als Versammlung auftreten.
Die Figuren werden aus recyceltem Zinn gegossen, das aus eingeschmolzenem Haushaltsgeschirr wie Tellern und Tassen gewonnen wurde. Während sie formal an historische Zinnsoldaten erinnern, verschiebt sich ihre Bedeutung grundlegend durch ihre Handlungen. Statt in militärischer Formation zu stehen, erscheinen sie als freie Demonstrierende: mit Transparenten, Kindern auf den Schultern, Megafonen oder im Sitzen. Die Flächen ihrer Schilder bleiben leer und lassen Raum für eigene Botschaften. Durch diese Umdeutung hinterfragt die Arbeit die kulturelle Normalisierung von Krieg, wie sie in Spielzeug eingeschrieben ist, und macht sichtbar, wie Vorstellungen von Konflikt und Gehorsam früh vermittelt und weitergetragen werden. Die Zinnpazifist*innen können an der Museumskasse erworben werden.
Charlotte Beigel und Albert Gerstmair sind Designer*innen und Künstler*innen und arbeiten zwischen München und Hamburg. In ihrer gemeinsamen Arbeitspraxis untersuchen sie Materialprozesse und Transformationen und verbinden handwerkliche Ansätze mit kritischer Reflexion, um zu zeigen, wie Objekte unser Verständnis von der Welt prägen.
All rights reserved 2026
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