Dieses freistehende, vertikale Regalsystem aus Edelstahl, das durch ein Gefüge aus geneigten Flächen und Modulen besteht, untersucht, wie räumliche Strukturen Verhalten prägen. Abgeleitet vom Konzept des Eckregals ordnet die Konstruktion ihre Elemente nach Prinzipien von Effizienz und Hierarchie und verweist darauf, wie gestaltete Umgebungen Nutzung subtil lenkt.
Innerhalb dieses Systems ist das dreieckige Modul „a“ (Regalboden) eine Abweichung. Auf eine dünne Fläche reduziert, wird es von nach oben gerichteten Spitzen durchbrochen, die Funktion zugleich nahelegen und stören. Zwar können diese Elemente etwas tragen oder präsentieren, zugleich ist die Platzierung begrenzt. Als Teil von „GaaK“ ist das Modul a in eine Struktur eingebunden, die seine Position und Beziehung zu anderen Elementen bestimmt. Seine dreieckige Geometrie fügt sich in das System ein und entzieht sich ihm zugleich. Das Objekt erfüllt seine Funktion weder vollständig noch verweigert es sie ganz.
Die Arbeit verhandelt Freiheit nicht als Zustand außerhalb von Struktur, sondern als etwas, das innerhalb von ihr stattfindet. Systeme, die ermöglichen, setzen zugleich Grenzen, und ihre Logik bleibt auch dann wirksam, wenn einzelne Elemente autonom erscheinen.
Lee Sun Ho ist eine in Berlin lebende Designerin, deren Praxis sich zwischen Kunst und Design bewegt und Materialverhalten sowie Transformationsprozesse untersucht.
Dieses freistehende, vertikale Regalsystem aus Edelstahl, das durch ein Gefüge aus geneigten Flächen und Modulen besteht, untersucht, wie räumliche Strukturen Verhalten prägen. Abgeleitet vom Konzept des Eckregals ordnet die Konstruktion ihre Elemente nach Prinzipien von Effizienz und Hierarchie und verweist darauf, wie gestaltete Umgebungen Nutzung subtil lenkt.
Innerhalb dieses Systems ist das dreieckige Modul „a“ (Regalboden) eine Abweichung. Auf eine dünne Fläche reduziert, wird es von nach oben gerichteten Spitzen durchbrochen, die Funktion zugleich nahelegen und stören. Zwar können diese Elemente etwas tragen oder präsentieren, zugleich ist die Platzierung begrenzt. Als Teil von „GaaK“ ist das Modul a in eine Struktur eingebunden, die seine Position und Beziehung zu anderen Elementen bestimmt. Seine dreieckige Geometrie fügt sich in das System ein und entzieht sich ihm zugleich. Das Objekt erfüllt seine Funktion weder vollständig noch verweigert es sie ganz.
Die Arbeit verhandelt Freiheit nicht als Zustand außerhalb von Struktur, sondern als etwas, das innerhalb von ihr stattfindet. Systeme, die ermöglichen, setzen zugleich Grenzen, und ihre Logik bleibt auch dann wirksam, wenn einzelne Elemente autonom erscheinen.
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All rights reserved 2026
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