{"id":164,"date":"2026-05-12T10:57:36","date_gmt":"2026-05-12T10:57:36","guid":{"rendered":"https:\/\/thethingfellowship.com\/autostrada-studios-copy\/"},"modified":"2026-05-12T16:06:03","modified_gmt":"2026-05-12T16:06:03","slug":"positions-on-freedom-anton-rahlwes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thethingfellowship.com\/de\/positions-on-freedom-anton-rahlwes\/","title":{"rendered":"Positionen zur Freiheit von Anton Rahlwes"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":108,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-164","post","type-post","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-work"],"grid":"{\"colCount\":24,\"colGutter\":10,\"rowGutters\":[10,100],\"frameMargin\":5,\"leftFrameMargin\":10,\"rightFrameMargin\":10,\"topFrameMargin\":10,\"mus\":{\"colGutterMu\":\"px\",\"rowGutterMu\":\"px\",\"topFrameMu\":\"px\",\"bottomFrameMu\":\"px\",\"frameMu\":\"px\"},\"bottomFrameMargin\":10,\"rowAttrs\":[{\"row100vh\":false,\"relid\":3},{\"relid\":11},{\"relid\":8}],\"bgColor\":null,\"bgImage\":null,\"cont\":[{\"type\":\"text\",\"cont\":\"<h1>Pos. 1<br \/>Positionen zur Freiheit. Gestaltung und ihre Grenzen, Anton Rahlwes, 2026<\/h1>\",\"align\":\"top\",\"row\":0,\"col\":0,\"colspan\":6,\"offsetx\":0,\"offsety\":0,\"spaceabove\":0,\"spacebelow\":0,\"yvel\":1,\"push\":0,\"relid\":4,\"absolute_position\":false,\"frameOverflow\":\"\"},{\"type\":\"text\",\"cont\":\"<p>Indem Gestalter*innen Dinge in die Welt bringen, formen sie Vorstellungen davon, was m\\u00f6glich ist. Design ist daher keine neutrale Disziplin. Auch wenn Design nicht immer mit explizit politischer Absicht betrieben wird, tr\\u00e4gt es durch Materialwahl, Produktionsbedingungen, Normierung und Zug\\u00e4nglichkeit immer politische Dimensionen in sich.<\/p><p>\\u00a0<\/p><p>Die Ausstellung \\u201ePositionen zur Freiheit\\u201c versteht Design entsprechend als eine Praxis, die tief in gesellschaftliche, \\u00f6kologische und \\u00f6konomische Systeme eingebettet ist. Gestaltung produziert nicht nur L\\u00f6sungen, sondern auch Ausschl\\u00fcsse, Hierarchien und neue Formen von Normalit\\u00e4t. Freiheit erscheint vor diesem Hintergrund nicht als gegebener Zustand, sondern als etwas, das durch diese Prozesse mitgeformt wird.<\/p><p>\\u00a0<\/p><p>Eine zentrale Beobachtung zieht sich durch die Ausstellung: Freiheit ist grunds\\u00e4tzlich ambivalent. Sie l\\u00e4sst sich nur im Verh\\u00e4ltnis zu ihren Begrenzungen denken \\u2013 seien diese r\\u00e4umlicher, sozialer oder individueller Natur. Design macht diese Spannungen sichtbar und erfahrbar und zeigt zugleich die Konsequenzen von Unfreiheit.<\/p><p>\\u00a0<\/p><p>Die Ausstellung versteht ihren Titel als Methode. In einer dreiteiligen Struktur entfaltet sie das Thema als offenes Feld: durch neu in Auftrag gegebene Arbeiten eingeladener Designer*innen, durch einen Reader mit theoretischen Beitr\\u00e4gen und Gespr\\u00e4chen sowie durch eine Gruppenausstellung, die aus einem Open Call und der Zusammenarbeit mit dem Museum hervorgegangen ist.<\/p><p>\\u00a0<\/p><p>Dabei folgt die Ausstellung einer kuratorischen Haltung, die Freiheit nicht als Recht des St\\u00e4rkeren versteht. Vielmehr wird Freiheit als ein Konzept begriffen, das auf universellen Menschenrechten und auf Formen eines solidarischen und empathischen Zusammenlebens basiert, zwischen Menschen ebenso wie im Verh\\u00e4ltnis zur Umwelt.<\/p><p>\\u00a0<\/p><p>Die Ausstellung ist ein offizielles Projekt im Kontext der World Design Capital 2026 und wurde im Rahmen des the thing Fellowship realisiert, einer Initiative des the thing Magazine. In Partnerschaft mit USM und der Fondation USM entstanden, beleuchtet die Schau dar\\u00fcber hinaus, wie Freiheit im Spannungsfeld zwischen institutionellen Strukturen und unternehmerischem Handeln verhandelt werden kann.<\/p>\",\"align\":\"top\",\"row\":0,\"col\":12,\"colspan\":12,\"offsetx\":0,\"offsety\":0,\"spaceabove\":0,\"spacebelow\":0,\"yvel\":1,\"push\":6,\"relid\":6,\"absolute_position\":false,\"frameOverflow\":\"\"},{\"type\":\"text\",\"cont\":\"<h1 class=\\\"_capitals_headline\\\" style=\\\"text-align: center;\\\">Anton Rahlwes<\/h1>\",\"align\":\"middle\",\"row\":1,\"col\":0,\"colspan\":24,\"offsetx\":0,\"offsety\":0,\"spaceabove\":0,\"spacebelow\":0,\"yvel\":1,\"push\":0,\"relid\":2,\"absolute_position\":false,\"classes\":\"fixed-text\"},{\"type\":\"text\",\"cont\":\"<p style=\\\"text-align: center;\\\">\\u00a0<\/p><p style=\\\"text-align: center;\\\"><a class=\\\"layprevproject\\\" href=\\\"#layprevproject\\\">Previous<\/a> | <a class=\\\"laynextproject\\\" href=\\\"#laynextproject\\\">Next<\/a>\\u00a0<\/p>\",\"align\":\"top\",\"row\":2,\"col\":9,\"colspan\":6,\"offsetx\":0,\"offsety\":0,\"spaceabove\":0,\"spacebelow\":0,\"yvel\":1,\"push\":9,\"relid\":1,\"absolute_position\":false}]}","phonegrid":"{\"colCount\":24,\"colGutter\":10,\"rowGutters\":[20,75,10,10,\"10\"],\"frameMargin\":5,\"leftFrameMargin\":10,\"rightFrameMargin\":10,\"topFrameMargin\":10,\"mus\":{\"colGutterMu\":\"px\",\"rowGutterMu\":\"px\",\"topFrameMu\":\"px\",\"bottomFrameMu\":\"px\",\"frameMu\":\"px\"},\"bottomFrameMargin\":10,\"rowAttrs\":[{\"relid\":3},{\"relid\":16},{\"relid\":11},{\"relid\":7},{\"relid\":5},{\"relid\":8}],\"bgColor\":null,\"bgImage\":null,\"cont\":[{\"type\":\"text\",\"cont\":\"<h1>Pos. 1<br \/>Positionen zur Freiheit. 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