Dieser Wandteppich aus Wolle kombiniert eine Textaussage mit einem Bild, das auf ein Meme verweist – also ein im Internet verbreitetes, oft humorvolles Bild oder eine Phrase mit wiedererkennbaren kulturellem Bezug.
Die Arbeit versteht Sprache nicht als neutrales Werkzeug, sondern als ein offenes System, in dem Bedeutung erst durch Interpretation entsteht. Zwischen Gesagtem und Verstandenem liegt ein Raum, in dem Bedeutung fortlaufend ausgehandelt wird. Missverständnisse oder unterschiedliche Lesarten sind dabei keine Fehler, sondern zentraler Bestandteil davon, wie Sprache funktioniert. Gleichzeitig verortet die Arbeit dieses Verständnis in einem größeren kulturellen Zusammenhang: dem anhaltenden Versprechen, dass jemand oder etwas letztlich Lösungen für menschliche Probleme bereitstellen wird. Während Religion Erlösung in eine ferne Zukunft projiziert, setzt die heutige Technologiekultur ihre Hoffnung oft auf künstliche Intelligenz. In beiden Fällen wird die Lösung vertagt, Verantwortung verschoben und Handeln aufgeschoben.
So wirft die Arbeit die Frage auf, was mit individueller und kollektiver Handlungsmacht passiert, wenn Lösungen von äußeren Systemen erwartet werden, statt im Hier und Jetzt gemeinsam entwickelt zu werden.
Eike König ist Designer und Künstler, dessen Praxis sich mit Sprache als Medium und Thema auseinandersetzt. Seine Arbeiten untersuchen, wie sich Bedeutung im Gebrauch verschiebt und wie Sprache unser Verständnis von der Welt prägt.
Dieser Wandteppich aus Wolle kombiniert eine Textaussage mit einem Bild, das auf ein Meme verweist – also ein im Internet verbreitetes, oft humorvolles Bild oder eine Phrase mit wiedererkennbaren kulturellem Bezug.
Die Arbeit versteht Sprache nicht als neutrales Werkzeug, sondern als ein offenes System, in dem Bedeutung erst durch Interpretation entsteht. Zwischen Gesagtem und Verstandenem liegt ein Raum, in dem Bedeutung fortlaufend ausgehandelt wird. Missverständnisse oder unterschiedliche Lesarten sind dabei keine Fehler, sondern zentraler Bestandteil davon, wie Sprache funktioniert. Gleichzeitig verortet die Arbeit dieses Verständnis in einem größeren kulturellen Zusammenhang: dem anhaltenden Versprechen, dass jemand oder etwas letztlich Lösungen für menschliche Probleme bereitstellen wird. Während Religion Erlösung in eine ferne Zukunft projiziert, setzt die heutige Technologiekultur ihre Hoffnung oft auf künstliche Intelligenz. In beiden Fällen wird die Lösung vertagt, Verantwortung verschoben und Handeln aufgeschoben.
So wirft die Arbeit die Frage auf, was mit individueller und kollektiver Handlungsmacht passiert, wenn Lösungen von äußeren Systemen erwartet werden, statt im Hier und Jetzt gemeinsam entwickelt zu werden.
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All rights reserved 2026
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