Nahezu alles in dieser Welt ist gestaltet. Der Text, den Sie gerade lesen, beruht auf einer Vielzahl von Designentscheidungen: Schrift, Papier, Druckverfahren, Laufweite, Zeilenabstand und mehr. Gerade in Ausstellungen ist die visuelle Gestaltung eines der zentralen Vermittlungsinstrumente. Dennoch wird diese Leistung selten aktiv thematisiert oder kontextualisiert. Hier ist das anders: „Living Archive of Design & Freedom“ wurde vom Design- und Brandingstudio Autostrada Studios in enger Zusammenarbeit mit Anton Rahlwes entwickelt. Die Gestaltung folgt dabei konsequent der Methode der Ausstellung selbst: Unterschiedliche Positionen fügen sich zu einem Gesamtbild, das neue Zugänge schafft.
Ausgangspunkt der visuellen Identität ist eine Liste, abrufbar unter thethingfellowship.com, die als fortlaufende Dokumentation der ausgestellten Arbeiten fungiert. Sie bündelt die zentralen Informationen zu den Projekten und macht sie in jeweils angepasster Form zugänglich. Gleichzeitig entwickelt die Liste eine eigene ästhetische Qualität, eine Art Fetischisierung von Daten. Auf dieser Grundlage wurde die visuelle Identität auf weitere Medien übertragen: den Reader, Social-Media-Visuals sowie das Informationsplakat innerhalb der Ausstellung.
Gerade weil die Liste selbst nur wenige visuelle Elemente mitbringt, ist die Wahl der Schrift umso wichtiger. Die Entscheidung für die Garamond-Schriftfamilie ist dabei kein Zufall. Sie gehört zu den ältesten heute verwendeten Schriften, ist als frei verfügbare Standardschrift in vielen digitalen Systemen präsent und geht auf den französischen Stempelschneider Claude Garamond im 16. Jahrhundert zurück. Als Serifenschrift – also mit feinen Strichen oder „Füßchen“ an den Enden der Buchstaben – ist sie für ihre hohe Lesbarkeit bekannt und wurde traditionell vor allem im Buchdruck eingesetzt.
In diesem Sinne ist Garamond eine konsequente Wahl für eine Ausstellung über Gestaltung und Freiheit: Sie verweist zugleich auf die Ursprünge der Wissensvermittlung in gedruckter Form und auf deren Übertragung in die digitale Gegenwart.
Nahezu alles in dieser Welt ist gestaltet. Der Text, den Sie gerade lesen, beruht auf einer Vielzahl von Designentscheidungen: Schrift, Papier, Druckverfahren, Laufweite, Zeilenabstand und mehr. Gerade in Ausstellungen ist die visuelle Gestaltung eines der zentralen Vermittlungsinstrumente. Dennoch wird diese Leistung selten aktiv thematisiert oder kontextualisiert. Hier ist das anders: „Living Archive of Design & Freedom“ wurde vom Design- und Brandingstudio Autostrada Studios in enger Zusammenarbeit mit Anton Rahlwes entwickelt. Die Gestaltung folgt dabei konsequent der Methode der Ausstellung selbst: Unterschiedliche Positionen fügen sich zu einem Gesamtbild, das neue Zugänge schafft.
Ausgangspunkt der visuellen Identität ist eine Liste, abrufbar unter thethingfellowship.com, die als fortlaufende Dokumentation der ausgestellten Arbeiten fungiert. Sie bündelt die zentralen Informationen zu den Projekten und macht sie in jeweils angepasster Form zugänglich. Gleichzeitig entwickelt die Liste eine eigene ästhetische Qualität, eine Art Fetischisierung von Daten. Auf dieser Grundlage wurde die visuelle Identität auf weitere Medien übertragen: den Reader, Social-Media-Visuals sowie das Informationsplakat innerhalb der Ausstellung.
Gerade weil die Liste selbst nur wenige visuelle Elemente mitbringt, ist die Wahl der Schrift umso wichtiger. Die Entscheidung für die Garamond-Schriftfamilie ist dabei kein Zufall. Sie gehört zu den ältesten heute verwendeten Schriften, ist als frei verfügbare Standardschrift in vielen digitalen Systemen präsent und geht auf den französischen Stempelschneider Claude Garamond im 16. Jahrhundert zurück. Als Serifenschrift – also mit feinen Strichen oder „Füßchen“ an den Enden der Buchstaben – ist sie für ihre hohe Lesbarkeit bekannt und wurde traditionell vor allem im Buchdruck eingesetzt.
In diesem Sinne ist Garamond eine konsequente Wahl für eine Ausstellung über Gestaltung und Freiheit: Sie verweist zugleich auf die Ursprünge der Wissensvermittlung in gedruckter Form und auf deren Übertragung in die digitale Gegenwart.
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