Die Szenografie der Ausstellung gliedert sich in drei architektonische Interventionen: eine Wand, eine flache Podestlandschaft sowie zwei Kuben. Zusammen übersetzen sie den kuratorischen Rahmen in den Raum. Jede Intervention ist einem der Ausstellungsteile zugeordnet – dem Reader, der Gruppenausstellung und den Fellows – und untersucht, wie räumliche Gestaltung die Bedingungen formt, unter denen Freiheit erfahrbar wird.
Freiheit wird hier nicht im Sinne von unendlichen Möglichkeiten verstanden, sondern als etwas, das innerhalb von Begrenzungen entsteht. Sie geht aus einer gebauten Umwelt hervor, die durch eine asymmetrische Geschichte von Zerstörung, Aufbau und Neuordnung geprägt ist. In diesem Zusammenhang wird die Barriere zu einem zentralen Motiv. Üblicherweise als Gegenstück zur Freiheit gedacht, erscheint sie hier als Struktur, die Zugang reguliert und die Bedingungen des Möglichen definiert.
Diese Überlegungen werden in eine räumliche Form übersetzt: minimale, zugleich monumentale Ausstellungselemente. Die Szenografie basiert auf monolithischen Podesten, die aus dem modularen Raster des USM-Haller-Systems abgeleitet sind und Vorstellungen von Standardisierung und Objektcharakter aufrufen. Über die drei Interventionen hinweg entstehen unterschiedliche räumliche Situationen: blockierend, freilegend und verführend. Jede dieser Konstellationen beeinflusst, wie Besucher*innen sich bewegen und wahrnehmen, und lenkt, was zugänglich ist und was verborgen bleibt.
Lotti Defant ist eine in Berlin lebende Modedesignerin und Mitgründerin von netzwerk, einer Plattform an der Schnittstelle von Mode, Design und Creative Direction. Durch einen interdisziplinären Ansatz bringt netzwerk Akteur*innen aus Mode, Produktdesign, Architektur, Grafikdesign und Film zusammen, um kollaborative Projekte zu entwickeln.
Anton Defant ist ein interdisziplinärer Designer mit Sitz in Berlin. Seine Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Produkt und Skulptur. Mit Raum, Möbeln und Alltagsobjekten als Medium ist seine Arbeit von einem konzeptuellen Ansatz geprägt, der sich durch Klarheit, Logik und Präzision auszeichnet.
Die Szenografie der Ausstellung gliedert sich in drei architektonische Interventionen: eine Wand, eine flache Podestlandschaft sowie zwei Kuben. Zusammen übersetzen sie den kuratorischen Rahmen in den Raum. Jede Intervention ist einem der Ausstellungsteile zugeordnet – dem Reader, der Gruppenausstellung und den Fellows – und untersucht, wie räumliche Gestaltung die Bedingungen formt, unter denen Freiheit erfahrbar wird.
Freiheit wird hier nicht im Sinne von unendlichen Möglichkeiten verstanden, sondern als etwas, das innerhalb von Begrenzungen entsteht. Sie geht aus einer gebauten Umwelt hervor, die durch eine asymmetrische Geschichte von Zerstörung, Aufbau und Neuordnung geprägt ist. In diesem Zusammenhang wird die Barriere zu einem zentralen Motiv. Üblicherweise als Gegenstück zur Freiheit gedacht, erscheint sie hier als Struktur, die Zugang reguliert und die Bedingungen des Möglichen definiert.
Diese Überlegungen werden in eine räumliche Form übersetzt: minimale, zugleich monumentale Ausstellungselemente. Die Szenografie basiert auf monolithischen Podesten, die aus dem modularen Raster des USM-Haller-Systems abgeleitet sind und Vorstellungen von Standardisierung und Objektcharakter aufrufen. Über die drei Interventionen hinweg entstehen unterschiedliche räumliche Situationen: blockierend, freilegend und verführend. Jede dieser Konstellationen beeinflusst, wie Besucher*innen sich bewegen und wahrnehmen, und lenkt, was zugänglich ist und was verborgen bleibt.
Lotti Defant ist eine in Berlin lebende Modedesignerin und Mitgründerin von netzwerk, einer Plattform an der Schnittstelle von Mode, Design und Creative Direction. Durch einen interdisziplinären Ansatz bringt netzwerk Akteur*innen aus Mode, Produktdesign, Architektur, Grafikdesign und Film zusammen, um kollaborative Projekte zu entwickeln.
Anton Defant ist ein interdisziplinärer Designer mit Sitz in Berlin. Seine Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Produkt und Skulptur. Mit Raum, Möbeln und Alltagsobjekten als Medium ist seine Arbeit von einem konzeptuellen Ansatz geprägt, der sich durch Klarheit, Logik und Präzision auszeichnet.
All rights reserved 2026
All rights reserved 2026