Dieses materialbasierte Projekt untersucht, wie Staudämme einen Fluss und seine Ressourcen verändern. Im Zentrum stehen diverse gegossene Fragmente aus Ton, gewonnen aus Nil-Sediment. Sie liegen in einer Reihe und erinnern in ihrer Form und Oberfläche an gefaltete, schalenartige Elemente mit rauer, erdiger Textur.
Über Jahrhunderte verteilten die jährlichen Überschwemmungen des Nils fruchtbaren Schlamm entlang seiner Ufer und ermöglichten so Landwirtschaft und lokales Bauen. Mit dem Bau des Assuan-Staudamms in den 1960er-Jahren wurde dieser Kreislauf unterbrochen. Heute sammelt sich das Sediment im Nassersee, während es flussabwärts fehlt und andernorts abgebaut werden muss. Ein ehemals frei verfügbares Material wird so zu einer kontrollierten und verlagerten Ressource. Das Projekt greift diesen Wandel durch ein wiederholtes, nur teilweise gesteuertes Gießverfahren auf. Mithilfe von gegossenem Nilschlamm entstehen Fragmente, deren Form durch Prozesse wie Trocknen, Schrumpfen und Verformen mitbestimmt wird.
So wirft die Arbeit die Frage auf, wie sich Freiheit verändert, wenn der Zugang zu natürlichen Ressourcen nicht mehr selbstverständlich ist, sondern durch Infrastruktur reguliert wird.
Studio Eidola ist ein in Zürich ansässiges Designstudio, gegründet 2020 von der Industriedesignerin Denizay Apusoglu und dem Architekten Jonas Kissling. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Forschung und Gestaltung und beschäftigt sich mit Materialflüssen, industriellen Nebenprodukten und alternativen Formen des Machens.
Dieses materialbasierte Projekt untersucht, wie Staudämme einen Fluss und seine Ressourcen verändern. Im Zentrum stehen diverse gegossene Fragmente aus Ton, gewonnen aus Nil-Sediment. Sie liegen in einer Reihe und erinnern in ihrer Form und Oberfläche an gefaltete, schalenartige Elemente mit rauer, erdiger Textur.
Über Jahrhunderte verteilten die jährlichen Überschwemmungen des Nils fruchtbaren Schlamm entlang seiner Ufer und ermöglichten so Landwirtschaft und lokales Bauen. Mit dem Bau des Assuan-Staudamms in den 1960er-Jahren wurde dieser Kreislauf unterbrochen. Heute sammelt sich das Sediment im Nassersee, während es flussabwärts fehlt und andernorts abgebaut werden muss. Ein ehemals frei verfügbares Material wird so zu einer kontrollierten und verlagerten Ressource. Das Projekt greift diesen Wandel durch ein wiederholtes, nur teilweise gesteuertes Gießverfahren auf. Mithilfe von gegossenem Nilschlamm entstehen Fragmente, deren Form durch Prozesse wie Trocknen, Schrumpfen und Verformen mitbestimmt wird.
So wirft die Arbeit die Frage auf, wie sich Freiheit verändert, wenn der Zugang zu natürlichen Ressourcen nicht mehr selbstverständlich ist, sondern durch Infrastruktur reguliert wird.
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All rights reserved 2026
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