Indem Gestalter*innen Dinge in die Welt bringen, formen sie Vorstellungen davon, was möglich ist. Design ist daher keine neutrale Disziplin. Auch wenn Design nicht immer mit explizit politischer Absicht betrieben wird, trägt es durch Materialwahl, Produktionsbedingungen, Normierung und Zugänglichkeit immer politische Dimensionen in sich.
Die Ausstellung „Positionen zur Freiheit“ versteht Design entsprechend als eine Praxis, die tief in gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Systeme eingebettet ist. Gestaltung produziert nicht nur Lösungen, sondern auch Ausschlüsse, Hierarchien und neue Formen von Normalität. Freiheit erscheint vor diesem Hintergrund nicht als gegebener Zustand, sondern als etwas, das durch diese Prozesse mitgeformt wird.
Eine zentrale Beobachtung zieht sich durch die Ausstellung: Freiheit ist grundsätzlich ambivalent. Sie lässt sich nur im Verhältnis zu ihren Begrenzungen denken – seien diese räumlicher, sozialer oder individueller Natur. Design macht diese Spannungen sichtbar und erfahrbar und zeigt zugleich die Konsequenzen von Unfreiheit.
Die Ausstellung versteht ihren Titel als Methode. In einer dreiteiligen Struktur entfaltet sie das Thema als offenes Feld: durch neu in Auftrag gegebene Arbeiten eingeladener Designer*innen, durch einen Reader mit theoretischen Beiträgen und Gesprächen sowie durch eine Gruppenausstellung, die aus einem Open Call und der Zusammenarbeit mit dem Museum hervorgegangen ist.
Dabei folgt die Ausstellung einer kuratorischen Haltung, die Freiheit nicht als Recht des Stärkeren versteht. Vielmehr wird Freiheit als ein Konzept begriffen, das auf universellen Menschenrechten und auf Formen eines solidarischen und empathischen Zusammenlebens basiert, zwischen Menschen ebenso wie im Verhältnis zur Umwelt.
Die Ausstellung ist ein offizielles Projekt im Kontext der World Design Capital 2026 und wurde im Rahmen des the thing Fellowship realisiert, einer Initiative des the thing Magazine. In Partnerschaft mit USM und der Fondation USM entstanden, beleuchtet die Schau darüber hinaus, wie Freiheit im Spannungsfeld zwischen institutionellen Strukturen und unternehmerischem Handeln verhandelt werden kann.
Indem Gestalter*innen Dinge in die Welt bringen, formen sie Vorstellungen davon, was möglich ist. Design ist daher keine neutrale Disziplin. Auch wenn Design nicht immer mit explizit politischer Absicht betrieben wird, trägt es durch Materialwahl, Produktionsbedingungen, Normierung und Zugänglichkeit immer politische Dimensionen in sich.
Die Ausstellung „Positionen zur Freiheit“ versteht Design entsprechend als eine Praxis, die tief in gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Systeme eingebettet ist. Gestaltung produziert nicht nur Lösungen, sondern auch Ausschlüsse, Hierarchien und neue Formen von Normalität. Freiheit erscheint vor diesem Hintergrund nicht als gegebener Zustand, sondern als etwas, das durch diese Prozesse mitgeformt wird.
Eine zentrale Beobachtung zieht sich durch die Ausstellung: Freiheit ist grundsätzlich ambivalent. Sie lässt sich nur im Verhältnis zu ihren Begrenzungen denken – seien diese räumlicher, sozialer oder individueller Natur. Design macht diese Spannungen sichtbar und erfahrbar und zeigt zugleich die Konsequenzen von Unfreiheit.
Die Ausstellung versteht ihren Titel als Methode. In einer dreiteiligen Struktur entfaltet sie das Thema als offenes Feld: durch neu in Auftrag gegebene Arbeiten eingeladener Designer*innen, durch einen Reader mit theoretischen Beiträgen und Gesprächen sowie durch eine Gruppenausstellung, die aus einem Open Call und der Zusammenarbeit mit dem Museum hervorgegangen ist.
Dabei folgt die Ausstellung einer kuratorischen Haltung, die Freiheit nicht als Recht des Stärkeren versteht. Vielmehr wird Freiheit als ein Konzept begriffen, das auf universellen Menschenrechten und auf Formen eines solidarischen und empathischen Zusammenlebens basiert, zwischen Menschen ebenso wie im Verhältnis zur Umwelt.
Die Ausstellung ist ein offizielles Projekt im Kontext der World Design Capital 2026 und wurde im Rahmen des the thing Fellowship realisiert, einer Initiative des the thing Magazine. In Partnerschaft mit USM und der Fondation USM entstanden, beleuchtet die Schau darüber hinaus, wie Freiheit im Spannungsfeld zwischen institutionellen Strukturen und unternehmerischem Handeln verhandelt werden kann.
All rights reserved 2026
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