Pos. 39
„Protect the Dolls“ T-Shirt, Conner Ives, 2025
700 × 500 mm
Biologische Baumwolle
Berühren erlaubt.
Das weiße T-Shirt, auf dem zentral platziert der Schriftzug „Protect the Dolls“ in Großbuchstaben und Serifenschrift steht , trug der Designer Conner Ives im Finale seiner Modenschau. Ab diesem Moment verbreiteten sich Bilder des T-Shirts rasant im Internet – vor allem wegen des Slogans, der auf eine deutlich längere Geschichte zurückblickt: Seinen Ursprung hat dieser in der Ballroom-Kultur der 1980er-Jahre in New York, in der „dolls“ als liebevolle Bezeichnung für trans Frauen verwendet wurde, insbesondere innerhalb Schwarzer und lateinamerikanischer Communities. Der Slogan zielt darauf ab, diesen Personen besonderen Schutz zukommen zu lassen, da sie häufig intersektional von Diskriminierung betroffen sind – durch die Überschneidung von Diskriminierungen wie Rassismus, Klassismus und Sexismus – und dadurch besonders oft Opfer struktureller Gewalt werden.
Nach der Show wurde das T-Shirt von unterschiedlichen Akteur*innen getragen, von Prominenten bis zu Aktivist*innen. Es diente sowohl als persönliches Statement als auch als gemeinsamer Appell für mehr Schutz und Anerkennung. Die Einnahmen aus den offiziellen T-Shirts werden an Organisationen gespendet, die trans Communities unterstützen, und erweitern die Wirkung der Arbeit über symbolische Sichtbarkeit hinaus in konkrete materielle Unterstützung. Gleichzeitig tauchen online immer mehr billige Fälschungen auf.
So stellt die Arbeit die Frage, wie Sichtbarkeit und Sprache als Formen des Widerstands wirken können – und wie Kleidung zu einem Mittel wird, um Solidarität herzustellen und Sicherheit in einem Kontext von Ausschluss einzufordern. Zugleich wirft das Objekt Fragen nach kapitalistischer Aneignung auf.
Pos. 39
„Protect the Dolls“ T-Shirt, Conner Ives, 2025
700 × 500 mm
Biologische Baumwolle
Berühren erlaubt.
Das weiße T-Shirt, auf dem zentral platziert der Schriftzug „Protect the Dolls“ in Großbuchstaben und Serifenschrift steht , trug der Designer Conner Ives im Finale seiner Modenschau. Ab diesem Moment verbreiteten sich Bilder des T-Shirts rasant im Internet – vor allem wegen des Slogans, der auf eine deutlich längere Geschichte zurückblickt: Seinen Ursprung hat dieser in der Ballroom-Kultur der 1980er-Jahre in New York, in der „dolls“ als liebevolle Bezeichnung für trans Frauen verwendet wurde, insbesondere innerhalb Schwarzer und lateinamerikanischer Communities. Der Slogan zielt darauf ab, diesen Personen besonderen Schutz zukommen zu lassen, da sie häufig intersektional von Diskriminierung betroffen sind – durch die Überschneidung von Diskriminierungen wie Rassismus, Klassismus und Sexismus – und dadurch besonders oft Opfer struktureller Gewalt werden.
Nach der Show wurde das T-Shirt von unterschiedlichen Akteur*innen getragen, von Prominenten bis zu Aktivist*innen. Es diente sowohl als persönliches Statement als auch als gemeinsamer Appell für mehr Schutz und Anerkennung. Die Einnahmen aus den offiziellen T-Shirts werden an Organisationen gespendet, die trans Communities unterstützen, und erweitern die Wirkung der Arbeit über symbolische Sichtbarkeit hinaus in konkrete materielle Unterstützung. Gleichzeitig tauchen online immer mehr billige Fälschungen auf.
So stellt die Arbeit die Frage, wie Sichtbarkeit und Sprache als Formen des Widerstands wirken können – und wie Kleidung zu einem Mittel wird, um Solidarität herzustellen und Sicherheit in einem Kontext von Ausschluss einzufordern. Zugleich wirft das Objekt Fragen nach kapitalistischer Aneignung auf.
All rights reserved 2026
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