Pos. 32
Suttin Lite, Demi Oyeyinka, 2026
235 × 600 × 100 mm
Porzellan, Stahl, LED-Leuchte
Bitte nicht berühren.
Basierend auf dem Fragment einer Haustür greift die längliche, kapselförmige Porzellanplatte mit feinen Ornamenten Kindheitserinnerungen des Künstlers in Thornton Heath, Süd-London, auf, wo die Haustür als Schwelle zwischen Innen- und Außenraum fungierte.
Ausgehend von diesen Erinnerungen reflektiert die Arbeit das Navigieren zwischen Schutz und Ausgesetztsein: Im Inneren schufen die Rituale eines nigerianischen Haushalts Wärme und Struktur, während draußen das Vorstadtleben eigene Rhythmen und Regeln vorgab. Als vermittelndes Element organisierte die Tür Momente des Ankommens und Gehens. Durch die Isolierung und Neuinterpretation dieses Details macht die Arbeit sichtbar, wie scheinbar unscheinbare architektonische Elemente Bewegung und Zugehörigkeit strukturieren.
So stellt die Arbeit die Frage, wie Freiheit über häusliche Schwellen verhandelt wird – Räume, die zugleich schützen und begrenzen und unsere Beziehung zur Außenwelt prägen.
Demi Oyeyinka ist Künstler und Designer, dessen Praxis sich mit Erinnerung, Architektur und alltäglichen Strukturen auseinandersetzt. In seiner Arbeit untersucht er, wie persönliche und kollektive Geschichten in gebaute Umgebungen eingeschrieben sind und durch skulpturale Transformation neu lesbar werden.
Pos. 32
Suttin Lite, Demi Oyeyinka, 2026
235 × 600 × 100 mm
Porzellan, Stahl, LED-Leuchte
Bitte nicht berühren.
Basierend auf dem Fragment einer Haustür greift die längliche, kapselförmige Porzellanplatte mit feinen Ornamenten Kindheitserinnerungen des Künstlers in Thornton Heath, Süd-London, auf, wo die Haustür als Schwelle zwischen Innen- und Außenraum fungierte.
Ausgehend von diesen Erinnerungen reflektiert die Arbeit das Navigieren zwischen Schutz und Ausgesetztsein: Im Inneren schufen die Rituale eines nigerianischen Haushalts Wärme und Struktur, während draußen das Vorstadtleben eigene Rhythmen und Regeln vorgab. Als vermittelndes Element organisierte die Tür Momente des Ankommens und Gehens. Durch die Isolierung und Neuinterpretation dieses Details macht die Arbeit sichtbar, wie scheinbar unscheinbare architektonische Elemente Bewegung und Zugehörigkeit strukturieren.
So stellt die Arbeit die Frage, wie Freiheit über häusliche Schwellen verhandelt wird – Räume, die zugleich schützen und begrenzen und unsere Beziehung zur Außenwelt prägen.
Demi Oyeyinka ist Künstler und Designer, dessen Praxis sich mit Erinnerung, Architektur und alltäglichen Strukturen auseinandersetzt. In seiner Arbeit untersucht er, wie persönliche und kollektive Geschichten in gebaute Umgebungen eingeschrieben sind und durch skulpturale Transformation neu lesbar werden.
All rights reserved 2026
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