Pos. 25
Tido, Liliane Boehm for Urnique, 2025
Ø 18 cm, H 28 cm
Keramik
Berühren erlaubt.
Diese keramische Urne mit klarer, zylindrischer Form, weich gerundeten Kanten und einem leicht aufgesetzten Deckel wurde von Liliane Boehm für die von ihr mitbegründete Firma Urnique entworfen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf den zeitgenössischen Entwurf und Vertrieb von Urnen und Objekten der Trauerkultur.
Die Urne wird dabei nicht nur als funktionales Gefäß verstanden, sondern als gestaltetes Objekt im Kontext von Erinnerung. Die Arbeit basiert auf einer engen Zusammenarbeit mit ausführenden Handwerker*innen, wobei Material, Form und Herstellung zusammen gedacht werden. Gleichzeitig bewegt sich das Objekt in einem Bereich, der oft stark reguliert und kulturell abgegrenzt ist. In Kontexten wie Deutschland sind Bestattungspraktiken durch gesetzliche Vorgaben und etablierte Konventionen geprägt, die viele Prozesse standardisieren.
Im Kontext von Freiheit stellt die Arbeit die Frage, inwiefern der Umgang mit Tod und Erinnerung gestaltbar ist. Sie deutet an, dass selbst innerhalb festgelegter Systeme Möglichkeiten bestehen, die eigene „letzte Form“ und damit die Art des Erinnerns mitzubestimmen.
Liliane Boehm ist Designerin mit einem Fokus auf zeitgenössische Trauerkultur und verbindet in ihrer Arbeit handwerkliche Praktiken mit neuen materiellen und formalen Ansätzen.
Pos. 25
Tido, Liliane Boehm for Urnique, 2025
Ø 18 cm, H 28 cm
Keramik
Berühren erlaubt.
Diese keramische Urne mit klarer, zylindrischer Form, weich gerundeten Kanten und einem leicht aufgesetzten Deckel wurde von Liliane Boehm für die von ihr mitbegründete Firma Urnique entworfen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf den zeitgenössischen Entwurf und Vertrieb von Urnen und Objekten der Trauerkultur.
Die Urne wird dabei nicht nur als funktionales Gefäß verstanden, sondern als gestaltetes Objekt im Kontext von Erinnerung. Die Arbeit basiert auf einer engen Zusammenarbeit mit ausführenden Handwerker*innen, wobei Material, Form und Herstellung zusammen gedacht werden. Gleichzeitig bewegt sich das Objekt in einem Bereich, der oft stark reguliert und kulturell abgegrenzt ist. In Kontexten wie Deutschland sind Bestattungspraktiken durch gesetzliche Vorgaben und etablierte Konventionen geprägt, die viele Prozesse standardisieren.
Im Kontext von Freiheit stellt die Arbeit die Frage, inwiefern der Umgang mit Tod und Erinnerung gestaltbar ist. Sie deutet an, dass selbst innerhalb festgelegter Systeme Möglichkeiten bestehen, die eigene „letzte Form“ und damit die Art des Erinnerns mitzubestimmen.
Liliane Boehm ist Designerin mit einem Fokus auf zeitgenössische Trauerkultur und verbindet in ihrer Arbeit handwerkliche Praktiken mit neuen materiellen und formalen Ansätzen.
All rights reserved 2026
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